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Wie konnte ich mich nur so sehr verlassen?
In diesen Tränen ist eine unsagbare Schönheit,
eine federleichte Weichheit.
In diesen Tränen ist tiefster Frieden
und zugleich tiefster Schmerz.
Mich nicht gefunden zu haben.
Verloren zu sein in der Welt, in mir selbst.
Es fühlt sich an,
als müßte ich mich selbst trösten.
Mich selbst wiegen, wieder und wieder.
Als müßte ich alles abwehren,
was mich da herausreißen will.
Als wäre es meine heilige Pflicht,
immer wieder nur nach mir selbst zu schauen.
Mich zu verwöhnen, nicht die anderen.
Mich zu lieben, nicht die anderen.
Mich zu hören, nicht auf das,
was mir äußere Stimmen einflüstern wollen.
Dies sind die wahren Dämonen, diese Stimmen.
Sie zupfen und zerren an mir
und bilden sich doch ein, sie hätten ein leichtes Spiel.
Ja, hatten sie wohl auch.
Doch nur solange bis ich wach wurde,
nicht mehr in ihre Arme zu fallen,
sondern in meine eigenen.
Die vielen Tränen, die mir all das auf ihre Weise erzählen.
Die mich trösten und mir zuflüstern
'alles ist nun gut, alles heilt!'
Tränen, die mich erheben;
zudem was ich wahrhaftig bin!
Sie streicheln mich,
wie es noch nie jemand konnte.
Sie sind zärtlich zu mir und zeigen mir das,
was es im Außen auf diese Art nicht gibt.
Bleiben in dieser Ewigkeit.
... wie schön, daß Du Dich endlich gefunden hast!
Ich begrüße Dich bei Dir. Du bist noch etwas unsicher?
Dann komm ... alles ist bereits da, wovon Du träumst ...